Großfeuer richten Millionenschäden an

Veröffentlicht am 24.06.2017
(Bild: Christian Kirstges, Günzburger Zeitung)
(Bild: Christian Kirstges, Günzburger Zeitung)
(Bild: Weiss, bsaktuell.de)

In der vergangenen Woche verursachten zwei Brände auf landwirtschaftlichen Anwesen im Landkreis Günzburg Schäden in Millionenhöhe.


Am Dienstag, 20.06., kam es gegen 12:45 Uhr auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Anhofen zu einem Großbrand. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannten drei Lagerhallen bereits in voller Ausdehnung. Trotz eines Großaufgebotes an Feuerwehrkräften gelang es nicht, das Feuer in den Hallen einzudämmen. Ein Übergreifen die unmittelbar angrenzende Biogasanlage konnte zwar verhindert werden, dennoch wurden die Hallen durch den Brand komplett zerstört. 

Anwesende Personen konnten durch die Feuerwehrkräfte in Sicherheit gebracht werden. Eine 47-jährige Frau erlitt leichte Verbrennungen und musste ärztlich behandelt werden. Nach ersten Schätzungen dürfte ein Gesamtschaden von mindestens fünf Millionen Euro entstanden sein. In den Hallen waren landwirtschaftliche Maschinen und Stroh gelagert, ferner befand sich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Gebäude.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung und einer möglichen Explosionsgefahr der angrenzenden Biogasanlage wurden Anwohner in Bibertal/Anhofen und den angrenzenden Gemeiden Rieden an der Kötz, Oxenbronn und Autenried  aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und den Brandort weiträumig zu umfahren. Zu einer Gefährdung der Bevölkerung kam es nicht.

 

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte der umliegenden Ortsfeuerwehren, des THW, des Rettungsdienstes, sowie der Polizei im Einsatz. In den Tagen danach kam es immer wieder zu einem erneuten Auflodern des Feuers, so das die örtlichen Feuerwehren zu Nachlöscharbeiten anrücken mussten.

 

Ein weiterer großer Brand ereignete sich am frühen Freitag morgen gegen 3:15 Uhr in Breitenthal. Ebenfalls auf einem landwirtschaftlichen Anwesen war eine größere Scheune in Brand geraten. Durch die rund 70 Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Brandes auf umliegende Gebäude verhindert werden. Die Scheune, in der Heu, Stroh und landwirtschaftliche Gerätschaften gelagert werden, wurde völlig zerstört. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von rund 150.000 Euro. Es kamen weder Personen noch Tiere zu Schaden.

 

 

 

 

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